Regionale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der E.ON Avacon AG

Die Studie basiert auf den Zahlen der E.ON Avacon AG für das Geschäftsjahr 2009. Das zu- grunde liegende Untersuchungsgebiet der Studie umfasst neben dem Netzgebiet die Landkreise und kreisfreien Städte, die Teile des E.ON Avacon- Netzgebietes enthalten oder davon umgeben sind.

E.ON Avacon setzt bei der Auftragsvergabe bevorzugt auf Lieferanten vor Ort. 64,8 Prozent der Aufträge werden an Unternehmen in der Region vergeben. 67,4 Prozent der Ausgaben bleiben vor Ort, d.h. insgesamt 426 Millionen Euro der gesamten Ausgaben fließen in den regionalen Wirtschaftskreislauf und erzeugen ihrerseits eine zusätzliche Wertschöpfung von 348 Millionen Euro.

Mit direkten Arbeitsplätzen von insgesamt 1.900 Mitarbeitern (umgerechnet auf Vollzeitstellen) inklusive 160 Auszubildenden zählt E.ON Avacon zu den größten Arbeitgebern in der Region. Ingesamt 3,9 weitere Jobs entstehen in der Region durch jeden direkten Arbeitsplatz an den Standorten in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.



Stadtwerke sind Wirtschaftsmotor für Herne

Wer Strom und Gas bei den Stadtwerken bezieht, der investiert in die lokale Wirtschaft und hilft mit, Arbeitsplätze vor Ort zu sichern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Eduard Pestel Institut für Systemforschung. Im Auftrag der Stadtwerke hat das Institut aus Hannover untersucht, welche wirtschaftlichen Effekte die unternehmerische Tätigkeit der Stadtwerke in Herne und der Region auslöst.

Ob als Arbeitgeber, Auftraggeber für das lokale Handwerk und den Dienstleistungssektor, Investor oder Steuerzahler -- der Nachfrageimpuls der Stadtwerke löste eine Wertschöpfung von fast 215 Mio. Euro aus, wovon allein 86,4 Mio. Euro auf Herne entfielen.




Neue Zahlen zur „Wohnsituation im Alter"

Aufbauend auf der im vergangenen Jahr vorgestellten Untersuchung „Wohnungsmangel in Deutschland" hat das Pestel Institut eine Sonderauswertung der Modellrechnungen zur Verän- derung der Anzahl an Seniorenhaushalten durchgeführt.

Beauftragt wurde die Studie von drei Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft: dem Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V. (DGfM) und dem BFW Bun- desverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

Ausgehend von den Bevölkerungsmodellrechnungen wurde individuell für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt ein Szenario zu künftigen Entwicklung aufgebaut. Insgesamt ist bis zum Jahr 2025 von einer Zunahme an Seniorenhaushalten (70 Jahre und älter) um knapp 26 % auf dann fast 9,9 Mio. Nimmt man als Bedarfsansatz, dass es sinnvoll wäre, wenn im Jahr 2025 für ein Fünftel dieser Seniorenhaushalte eine barrierefreie Wohnung verfügbar ist, so errechnet sich bundesweit ein Bedarf an knapp 2 Mio. barrierefreien Wohnungen.


Statistisch ist nicht erfasst, wie viele barrierefreie Wohnungen gegenwärtig in der Bundes- republik vorhanden sind, Schätzungen gehen dabei von rund 400.000 aus. Dies bedeutet, dass innerhalb von 15 Jahren rund 1,6 Mio. barrierefreie Wohnungen geschaffen werden müssten.


Da die Barrierefreiheit im Bestand nur selten wirtschaftlich realisierbar ist, kommt der weit überwiegende Zuwachs an barrierefreien Wohnungen über den Neubau und dabei nahezu ausschließlich über den Geschosswohnungsneubau. Beim heutigen Niveau des Geschoss- wohnungsneubaus von nur 50.000 bis 60.000 Wohnungen pro Jahr reicht selbst die vollständige Errichtung der neuen Geschosswohnungen als barrierefreie Wohnungen nicht aus, um die „Zielzahl" im Jahr 2025 zu erreichen.

Barrierefreie Wohnungen sind zum einen für Menschen mit bereits vorhandenen erheblichen körperlichen Einschränkungen absolut notwendig, aber bei allen anderen, auch jüngeren, wirken sie vorbeugend der Vermeidung von Stürzen. Insofern wäre eine noch weit stärkere Ausweitung des Bestandes barrierefreier Wohnungen wünschenswert.


Die Wohnungspolitik von Bund, Ländern und Kommunen ist gefordert. Es wäre fatal, wenn Menschen mangels barrierefreier Wohnungen in Pflegeheime wechseln müssen. Dies gilt sowohl aus der Perspektive der Betroffenen als auch aus der Sicht der Gesellschaft, da in sehr vielen Fällen nach kurzer Zeit, wenn das Vermögen des Betroffenen aufgebraucht ist, die Allgemeinheit für die Pflegekosten einstehen muss.


Das Pestel Institut bietet allen Kommunen an, gemeinsam Szenarien zur Definition des Bedarfs an barrierefreien bzw. seniorengerechten Wohnungen zu entwickeln, Ziele zur notwendigen Zahl und Verteilung dieser Wohnungen zu definieren und Strategien zur Erreichung der Ziele zu erarbeiten.



Wohnen im Alter

Das Pestel Institut hat 2009 im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V. (DGfM) drei Untersuchungen durchgeführt. Damit sollte der künftige Wohnungsbedarf in Deutschland auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte ermittelt werden, sowie eine Abschätzung der langfristigen Auswirkungen einer weiterhin niedrigen Neubautätigkeit.
Beauftragt wurde die Studie von drei Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft: dem Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V. (DGfM) und dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
Sie können den Artikel mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse hier laden.

Wohnen-im-Alter-NEU.pdf





"Impulse für den Wohnungsbau in Nürnberg"

In der IHK Akademie Mittelfranken hat am 3. September in der Reihe Talk mit KS die Veran-staltung "Impulse für den Wohnungsbau in Nürnberg" stattgefunden. Matthias Günther von Pestel Institut war einer der Referenten. Die "Nürnberger Nachrichten" haben darüber berichtet.

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NuernbergIHK.pdf





ASEAG sichert Jobs in der StädteRegion Aachen

Welche wirtschaftliche Bedeutung hat die ASEAG für die Region? Welcher Anteil von jedem Euro, den die Menschen für Verkehrsleistungen der ASEAG ausgeben bleibt in der Stadt Aachen? Welche volkswirtschaftlichen Effekte entstehen in der Region durch die rote Flotte? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern jetzt die Ergebnisse einer Studie, die die ASEAG beim Eduard Pestel Institut für Systemforschung in Auftrag gegeben hat.

Sie können die vollständige Pressemitteilung hier laden.




PM_Pestel Studie_ASEAG.pdf




DER NAHVERKEHR - Offizielles Organ des Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "DER NAHVERKEHR - Öffentlicher Personennahverkehr in Stadt und Region" ist eine Studie veröffentlicht, an der Johannes Schaffner, Vorstand des Pestel Instituts, maßgeblich beteiligt war. Unter dem Titel "Mehr Nutzen als Kosten des Nahverkehrs für Stadt und Region" werden die Ergebnisse der Untersuchung der wirtschaftlichen Effekte des öffentlichen Nahverkehrs in und um Nürnberg dargelegt.

Für die allgemeine Öffentlichkeit wurden die Studienergebnisse in einer Broschüre zusammen- gefasst, die als PDF-Datei abrufbar ist.


Nahverkehr.pdf



Verden und der Landkreis bis zum Jahr 2025

Im Auftrag der Kreissparkasse Verden und der LBS Nord wurden für die Kommunen des Landkreises Verden Szenarien der Bevölkerungs-, Haushalts- und Wohnungsmarktentwicklung bis zum Jahr 2025 erstellt. Matthias Günther hat die Ergebnisse der Szenarien am 8. Mai den Auftraggebern vorgestellt.

Näheres finden Sie in dem Artikel der Verdener Aller-Zeitung, den Sie als pdf laden können.



Artikel.pdf



Fußgängerzählungen in Hameln abgeschlossen

Anfang 2006 beauftragte der Einzelhandelsverband Hannover-Hildesheim e. V. das Eduard Pestel Institut für Systemforschung e. V. mit der Durchführung einer sich über vier Jahre erstreckenden Fußgänger- und Pkw-Zählung in der Hamelner Altstadt. Gefördert wurde das Projekt vom Land Niedersachsen. Nachdem am 5. September 2009 die letzte Zählung durchgeführt wurde, liegt nunmehr auch der Abschlussbericht vor.

Nach einer über Jahre sehr intensiv und emotional geführten Diskussion zur Entwicklung der Hamelner Altstadt möge sich der Leser anhand des Berichts selbst ein Bild über den Verlauf der vergangenen Jahre machen.


Sie können den Bericht hier als pdf-Dokument laden.




Hameln_Abschlussbericht.pdf



Das Pestel Institut untersucht die Beteiligungen der Landeshauptstadt Saarbrücken - Saarbrücker Beteiligungen sichern Tausende Jobs in der Region

Die Beteiligungen der Landeshauptstadt Saarbrücken sichern alleine in der Landeshauptstadt 5400 Vollzeit-Arbeitsplätze. Saarlandweit sind es 6140; deutschlandweit sogar 10.690 Stellen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, das das Eduard Pestel Institut durchgeführt hat.

Sie können die Powerpoint-Präsentation laden und über den Link zur Presseerklärung der Stadt Saarbrücken gelangen.



Beteiligungen_Saarbruecken.pdf





Modellrechnungen zum Fernwärmeabsatz der Stadtwerke Flensburg GmbH bis zum Jahr 2050

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Deutschland, Schleswig-Holstein und in Flensburg bis 2050 und welche Perspektive hat die Fernwärme in der Region Flensburg langfristig? Auf diese Fragen ging Matthias Günther, Vorstand des Eduard Pestel Instituts in Hannover, in seinem Vortrag auf dem 4. Flensburger Energieforum am 29. April ein. Eine Ausweitung des bestehenden Wärmenetzes ist kaum möglich. Auch die Nachverdichtung bietet in der Fern- wärmehauptstadt Deutschlands bei bereits 98 % Marktdurchdringung keine Wachstums- potenziale. Daher ist die Stadtwerke-Strategie, sich außerhalb von Flensburg an Kraftwerken oder dezentralen Energieerzeugungsanlagen zu beteiligen und energienahe Wachstumsfelder zu suchen, richtig. Langfristig sei bis 2050 selbst bei konstanter Bevölkerungszahl und einer Ausweitung des Wohnungsbestandes eher mit einem Rückgang des Fernwärmeabsatzes zu rechnen. Dies hat auch mit der europäischen und deutschen Bau- und Umwelt-Gesetzgebung sowie dementsprechenden Entwicklungen hin zu Niedrig- oder Nullenergiehäusern zu tun. Die klimapolitische Absicht, insgesamt zunehmend mehr Energie einzusparen, werde sich ebenfalls auswirken. Dennoch beinhalten Langzeitbetrachtungen erhebliche Unwägbarkeiten. Stellt man im Modell alle Parameter auf "hohen" Energieverbrauch, so wird bis 2050 ein annähernd gleich bleibender Fernwärmeabsatz errechnet. In der auf "niedrigen" Energieverbrauch eingestellten Variante ergibt sich dagegen ein etwa 50-prozentiger Rückgang des Fernwärmeabsatzes. In der Realität wird es sich wohl irgendwo dazwischen bewegen.







Marktverzerrungen durch Ungleichbehandlung von Modernisierungen und Bestands- ersatz in Förderprogrammen am Beispiel der KfW

Die Wohnungspolitik ist gekennzeichnet durch das Nebeneinander von Subventionen und Belastungen des Wohnungsbestandes, des Wohnungsneubaus und der Wohnungsmoder- nisierung. Als Instrumente werden Zuschüsse, Zinsverbilligungen, besondere Abschreibungs- regelungen sowie Steuern und Abgaben eingesetzt. Hinzu kommen Vorschriften des Mietrechts und der Eigentumsübertragung sowie staatlich fixierte Standards, die beim Neubau oder bei einer umfänglichen Modernisierung einzuhalten sind. Allein die Fülle der eingesetzten Instrumente lassen erahnen, dass die Wohnungspolitik nicht widerspruchsfrei sein kann.
Im Bereich der KfW-Förderprogramme wird im Folgenden die Ungleichbehandlung von Modernisierung und Ersatzneubau exemplarisch anhand von vier Programmen herausgearbeitet. Die Kosten der Sanierung und des Bestandsersatzes werden anschließend errechnet und die Ergebnisse gegenübergestellt.

Sie können die vollständige Studie hier als pdf-Dokument laden



Marktverzerrungen-durch-KfW-Ungleichbehandlung.pdf





Soziale Implikationen geringer Wohnungsbautätigkeit

Im Auftrag des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, der Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) und des Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) erstellten Matthias Günther und Prof. Lothar Hübl eine Studie, die die Auswirkungen geringer Wohnungsbautätigkeit auf Mieter, besonders auf ältere und in der Beweglichkeit eingeschränkte Personen, zum Inhalt hat.

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Sozialpolitische_Implikationen_geringer_Wohnungsbautaetigkeit.pdf






Regionale Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Beteiligungen der Landes- hauptstadt Hannover

Im Januar 2009 hat Dipl.-Phys. (ETH) Joey Schaffner, Vorstand des Pestel Instituts, gemeinsam mit Prof. Dr. Lothar Hübl und Dr. Ulla Hohls-Hübl die regionalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Beteiligungen der Landeshauptstadt Hannover untersucht.

Grundlegende Fragen waren in welchem Umfang beziehen die städtischen Beteiligungen Güter und Dienstleistungen aus der Region und welche Wirtschaftszweige werden hierdurch gestärkt? Und welche volkswirtschaftlichen Effekte werden in der Region durch die städtischen Beteili- gungen ausgelöst?

Berücksichtigte Beteiligungen (inkl. regional aktive Töchter)
(im weiteren als städtische Beteiligungen zusammengefasst) waren:
Deutsche Messe AG (DMAG)
Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH (FHG)
Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH)
Hannover Congress Centrum (HCC)
Stadtentwässerung Hannover
Stadtwerke Hannover AG
Städtischen Häfen Hannover
union-boden gmbh

Sie können die Ergebnisse der Studie als pdf-Dokument hier laden:



LHH.Beteiligungen.2009.pdf