Pressemitteilungen

Die eigenen vier Wände in der Region Hannover:

25- bis 40-Jährige sind „Verlierer-Generation“

Region Hannover – Verlierer-Generation beim Eigenheim

12.05.2017  Wohnen in den eigenen vier Wänden: Vom Einfamilienhaus bis zur Eigentumswohnung – in der Region Hannover gibt es rund 223.100 Wohnungen, für die keine Miete bezahlt werden muss. Denn ihre Eigentümer nutzen sie selbst. Die Wohneigentumsquote in der Region Hannover liegt damit bei rund 39 Prozent. Nur die Stadt Hannover betrachtet, sind dies rund 25 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Regional-Untersuchung zum Wohneigentum hervor, die das Pestel-Institut in Hannover gemacht hat. Zum Vergleich: Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Eigentumsquote bei knapp 45 Prozent. Damit sei Deutschland weit weg von einem „Wohneigentümer-Land“ und lande im Europa-Vergleich lediglich auf dem drittletzten Platz.
Auch vor diesem Hintergrund sieht das Pestel-Institut beim Wohneigentum in der Region Hannover „noch Luft nach oben“. Denn es gebe eine neue „Verlierer-Generation“: „Insbesondere die 25- bis 40-Jährigen können sich immer seltener ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung leisten. Immer mehr von ihnen sind gezwungen, zur Miete zu wohnen. Dabei gehören gerade die Jobstarter und Familiengründer eigentlich zur typischen Klientel für Wohnungskauf und Hausbau“, sagt der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias Günther.
Immerhin handele es sich bei den Mittzwanzigern bis Enddreißigern um eine starke Bevölkerungsgruppe: Rund 224.900 Menschen dieser Altersgruppe leben in der Region Hannover, davon allein rund 126.600 in der Stadt Hannover. Ihre Chance auf Wohneigentum ist stark gesunken: „Bei den 25- bis 40-Jährigen ist die Eigentumsquote innerhalb von zwölf Jahren um 9,8 Prozent zurückgegangen“, sagt Matthias Günther. Er beruft sich dabei auf Zahlen aus dem neuesten Mikrozensus.
„Die eigenen vier Wände rangieren bei vielen zwar ganz oben auf der Wunschliste. Aber es hapert oft an guten Bedingungen für eine solide Finanzierung. Daran ist auch eine unsichere berufliche Perspektive schuld: Häufig werden gerade jungen Menschen nur Zeitverträge angeboten. Für einen Immobilienkredit wären allerdings unbefristete Jobs notwendig. Vor allem aber fehlt eine staatliche Unterstützung für Wohneigentum, das die Menschen anschließend für sich selbst nutzen“, so Institutsleiter Matthias Günther. Mit der Abschaffung der Eigenheimzulage sei die letzte Förderung von Wohneigentum in Deutschland faktisch eingestellt worden. Und das schon vor elf Jahren.
Diese lange Phase der „staatlichen Eigenheim-Bremse“ räche sich nun: „Wohneigentum ist nämlich ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Und die kommt bei vielen jetzt zu kurz. Immerhin ist die eigene Wohnung die einzige Alterssicherung, die – unabhängig von jeder Schwankung bei der Rentenhöhe – im Alter verlässlich genutzt werden kann“, so Günther. Deutsche Immobilien ließen bei ihrer Qualität und Langlebigkeit keine großen Reparaturen erwarten. Jedenfalls dann nicht, wenn vor der Rente noch einmal alles in Schuss gebracht werde. Rentner müssten sich deshalb um ihre eigene Wohnung auch nicht groß kümmern. „Sie haben damit für die gesamte Phase ihres Ruhestands die Sicherheit eines dauerhaften ‚Daches über dem Kopf‘ – ohne Angst vor einer Mieterhöhung oder Kündigung“, sagt der Leiter des Pestel-Instituts. Der Stellenwert, den die eigenen vier Wände im Alter hätten, ließe sich auch daran erkennen, dass es derzeit bei den Senioren, die auf staatliche Grundsicherung im Alter („Alters-Hartz-IV“) angewiesen seien, kaum Wohnungseigentümer gebe.
Mehr zur Untersuchung  sowie Informationen und Tipps rund um das Wohneigentum gibt es auf der Internetseite der Initiative: www.wohn-perspektive-eigentum.de


Eigentumsbildung 2.0
– wie kann Wohneigentum die Mietwohnungsmärkte entlasten –

Eine Untersuchung im Auftrage des „Verbändebündnis Wohn–Perspektive Eigentum“.

28.11.2016  Die Untersuchung zeigt, unter welchen Voraussetzungen die Wohneigentumsbildung im Neubau einen deutlich vergrößerten Beitrag zur Entlastung der Mietwohnungsmärkte in Deutschlands Zentren und Ballungsräumen leisten kann.

Es wurde sehr zahlreich berichtet: ZDF Morgen-Magazin (MoMa – ausgestrahlt in ARD und ZDF), rbb-Abendschau, Bild bis Berliner Zeitung bis hin zur FAZ, Handelsblatt, Welt, Wirtschafts-Woche, Zeit, dpa, vom Deutschlandfunk über heute.de bis zum Info-Radio des rbb.

Weitere Informationen.


 

Eduard Pestel

20.11.2016  In Bezug auf die jüngst veröffentlichte Untersuchung von Dr. Michael Jung über die Rektoren der Technischen Hochschule während der NS-Zeit schließt sich das ISP Eduard Pestel Institut für Systemforschung e.V. der Wertung aus der gemeinsamen Erklärung der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und der Deutschen Technion-Gesellschaft e.V. zu Eduard Pestel an.

Presseerklärung der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

Eduard Pestel


 

Pestel Institut zeigt: Die N-ERGIE hat einen Heimvorteil – Studie

 

Eine Studie zu den regionalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten der N-ERGIE aus Nürnberg fragt: Welchen Mehrwert schafft die N-ERGIE in der Region?

Die Antwort finden Sie hier!

08.11.2016   Von jedem Euro, den die N-ERGIE ausgibt, bleiben 43 Cent in der Region. Jeder Mitarbeiter des regionalen Energieversorgers zieht 1,7 zusätzliche Arbeitsplätze in der Region nach sich. Das sind Ergebnisse einer Studie des Eduard Pestel Instituts für Systemforschung e.V., Hannover. Ziel der Untersuchung war es, die regionalwirtschaftlichen Effekte der N-ERGIE Aktiengesellschaft
und ihrer Tochterunternehmen darzustellen.

Pressemitteilung vom 8.11.2016!

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100% CO2-frei ClimateCulture-Lab (CCL)

26.10.2016  Die Pestel Institut gGmbH hat zusammen mit dem Klima-Bündnis e.V. und dem Solar-Institut Jülich der FH Aachen (SIJ) ein dreijähriges Projekt beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erfolgreich beantragt. Im Rahmen des Förderprogramms für innovative Klimaschutz-Einzelprojekte wird das Projekt „100% CO2-frei ClimateCulture-Lab (CCL)” eine Kollaborationsplattform (online/analog) zur selbstgesteuerten Entwicklung klimafreundlicher Kulturen auf kommunaler Ebene entwickeln.


Siegener Versorgungsbetriebe sind ein wichtiger Impulsgeber für die Wirtschaft! – Studie

Die Siegener Versorgungsbetriebe GmbH stellt die Untersuchung der regionalen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte des Pestel Instituts vor: Pressemitteilung vom 8.9.2016

Fazit: Die Siegener Versorgungsbetriebe sind ein wesentlicher wirtschaftlicher Impulsgeber für die Region. Von jedem Euro, den die Siegener Versorgungsbetriebe ausgeben, verbleiben 82 Cent in Stadt und Umland. Von den genannten 82 Cent verbleiben 61 Cent direkt in Siegen und Netphen.


Wirtschaftlichkeit von Neubauwohnungen – Angebot

 

Ein Angebot des Pestel Institutes:
07.04.2016  Mehr denn je werden Wohnkonzepte mit variabler Nutzung benötigt.
Beispielhaft wird die Wirtschaftlichkeit des Kieler Modells mit anfänglicher Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft zur Flüchtlingsunterbringung und anschließender Umnutzung zu Sozialmietwohnungen untersucht. Für potenzielle Investoren werden individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnungen angeboten.

Hier zum Angebot:
Wirtschaftlichkeit-von-Neubauwohnungen


Deutschland braucht 400.000 neue Wohnungen pro Jahr – Studie

Unsere Studie ermittelt die Wohn-Prognose vor dem Flüchtlingsgipfel.

21.09.2015 In Deutschland müssen rund 400.000 Wohnungen pro Jahr neu gebaut werden – und das in den kommenden fünf Jahren. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, welche für das Verbändebündnis „Sozialer Wohnungsbau“ erstellt wurde. mehr Informationen